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ANNIKA BÜHNEMANN

kreativ leben . frei bleiben . minimal werden .

Meine erste Agenturbewerbung

Meine erste Agenturbewerbung

Ich glaube, jeder, der den Traum vom eigenen Buch in sich trägt, sieht sich vor seinem geistigen Auge durch eine Buchhandlung schlendern und sein eigenes Buch in den Regalen stehen. Natürlich erging es mir auch so, als ich 2012 an meinem ersten Roman schrieb.

Die Mühlen in der Verlagswelt mahlen allerdings sehr langsam und ich bin ungeduldig. Ich hatte meinen Roman fertig geschrieben und überarbeitet und wollte ihn eigentlich über den klassischen Verlagsweg veröffentlichen lassen, aber als ich las, dass bis zu zwei Jahre vergehen können, ehe der Roman verfügbar wäre, habe ich davon Abstand genommen.

Self Publishing war für mich das Mittel der Wahl. Wenige Monate später erschien mein erster Liebesroman „Auf die Freundschaft!“ und neun Monate später mein zweites Buch über das „feelings“-Laben von Droemer Knaur.

Warum nicht mehr Self Publishing?

Jahrelang habe ich meine Bücher selbst veröffentlicht, mit allen Rechten und Pflichten, die dazugehören. Es hat Spaß gemacht und ich möchte die Erfahrungen nicht missen.

Dennoch habe ich während meiner ersten Elternzeit beschlossen, den Verlagsweg einzuschlagen, oder wenigstens zweigleisig zu fahren.

Ich habe seit der Geburt meiner Tochter ohnehin sehr wenig Zeit zum Arbeiten. Schreiben kann ich abends nicht mehr, wenn ich nach einem anstrengenden Tag kaputt auf der Couch liege. Seit August geht Johanna in die KiTa, was mir am Tag ein paar Stunden Freizeit schenkt, die ich natürlich zum Schreiben und für andere Arbeiten nutze.

Kurz gesagt: Ich möchte mich einfach nur auf das Schreiben konzentrieren, ohne mir um Buchsatz, Cover und Co. Gedanken zu machen. Ich brauche einen Verlag in meinem Rücken, der mir Arbeit abnimmt, sich um einen Großteil der Vermarktung kümmert und mich dabei unterstützt, Autorin zu sein.

Je größer der Verlag, desto besser die Arbeitsteilung

Das Problem ist, dass Autorinnen und Autoren heutzutage oft selbst sehr viel Marketing machen sollen und sich dafür nicht aufs Schreiben konzentrieren. Je kleiner der Verlag, desto mehr Mitspracherecht hat man zwar in der Regel, aber desto mehr muss man auch selbst leisten.

Aus diesem Grund möchte ich nur mit großen Verlagen zusammenarbeiten, bei denen ich davon ausgehen kann, dass sie mir Arbeit abnehmen, statt mir noch mehr Arbeit zuzuspielen.

Um an diese Verlage heranzukommen, wähle ich den Weg über eine Verlagsagentur. Das sind Unternehmen, die mit den großen Verlagen in Kontakt stehen und mit ihnen über Bücher der von ihnen vertretenen Autoren verhandeln.

Eine solche Agentur habe ich heute angeschrieben und ihr meine Bewerbung zugeschickt. Mein Herz flattert noch immer so aufgeregt wie ein Kolibri vor einer Blüte mit saftigem Nektar.

Natürlich halte ich euch (wie seit meinem ersten Buch) hier auf dem Laufenden, ob es mit einer Agentur klappt und wie der Fortschritt meiner Bücher aussieht.

Drückt mir die Daumen, dass ich nicht all zu viele Bewerbungen schreiben muss 😉

1 comment

  1. Hallo Annika,
    du sprichst mir aus der Seele, denn mir ging es ebenso. Mein Herz schlug Purzelbäume, als ich den Mauszeiger Richtung Sendebutton bewegte, um meine Bewerbung auf die Reise zu schicken. Ich habe mich ebenfalls für eine Agentur entschieden. Allerdings handelt es sich um meinen Debütroman, daher rechne ich mir nicht die besten Chancen aus. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du recht bald eine positive Rückmeldung erhältst 🙂
    Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich von Herzen für die umfangreichen und sehr gut aufbereiteten Informationen, die du zur Verfügung stellst 🙂

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