Die letzte Woche des Jahres (Update KW 52/2017)

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Was ist passiert?

Weihnachten ist passiert!
Weihnachten war, wie immer, ein Fest der Liebe und der Familie bei uns. Heiligabend haben wir in unserer Kirchengemeinde zunächst eine Andacht abgehalten, anschließend sind mein Mann und ich zu seinen Eltern gefahren, wo auch seine “kleine” Schwester war – bei der ich mich natürlich prompt mit einer Erkältung angesteckt habe.

Der erste Weihnachtstag steht bei uns meistens im Zeichen meiner Familie. Morgens zuerst der Weihnachtsgottesdienst, anschließend dann meinen Papa und seine Frau besuchen und danach meine Mama und ihren Mann. Der zweite Weihnachtstag gehört dann wieder der Familie meines Mannes.

Drei Tage Weihnachten feiern ist aber auch, ehrlich gesagt, echt anstrengend, wenn man in der 38. Woche schwanger ist. Ich war ziemlich erledigt und habe die Tage zwischen den Jahren sehr viel geschlafen und wenig gemacht. Wenn mich jemand fragt, lasse ich das alles immer unter “Geburtsvorbereitung” laufen 😉

 

Tannenbaum im Hause Bühnemann

 

Morgen ist Silvester und dann verzieht sich das alte Jahr. Was passiert damit eigentlich? Löst es sich einfach auf und verpufft seine Energie oder verwandelt es sich nur und kommt als 2018 wieder?

Wie auch immer, wir werden den Abend bei Freunden verbringen, die nicht zu weit weg wohnen – man weiß ja nie, wann es hier mit der Geburt losgeht – und einfach einen ruhigen Abend verbringen, sehr zur Freude unserer Pudelhündin Dana, die auf Böller so freudig reagiert wie ein Klaustrophobiker auf einen Fahrstuhl.

Übrigens: Unsere neue Couch ist angekommen, jedoch fehlen noch immer die Kinderzimmermöbel. Mal sehen, wo die abgeblieben sind …

 

Learning der Woche

 

Es ist wichtig, sich seine Kräfte einzuteilen.

Die Erkältung und das ganze Besuchen haben mich etwas geschwächt, was mir mal wieder gezeigt hat, wie wichtig es ist, auf sein Befinden zu hören. Wenn es mir nicht gut geht, mache ich alle Schotten dicht, lege mich ins Bett und lasse die Zeit Wunder wirken.

 

Gedanken

 

Ich spüre, wie sich meine Prioritäten verschieben. Alles, was nichts mit der Geburt zu tun hat, wird immer unwichtiger und ich vergesse sogar ein paar Dinge, an die ich normalerweise gedacht hätte.

Aber das ist auch in Ordnung so, denn ich will mich voll und ganz auf das einlassen, was uns bevorsteht und verbinde mich schon jetzt mit dem Baby in meinem Bauch.

Wenn man sich von Zeit zu Zeit mal wieder bewusst macht, was für ein Wunder es ist, dass überhaupt neues Leben entsteht und was mit einer Geburt alles zusammenhängt, wird alles um einen herum plötzlich klein und bedeutungslos.

 


 

Leider werde ich natürlich gerade wenn das kleine Baby da ist weniger dazu kommen, hier wöchentliche Updates einzustellen – ich hoffe da auf dein Verständnis. Allerdings bin ich ja nie aus der Welt. Schau beispielsweise gerne mal auf Instagram vorbei, wenn sich hier nichts tut 😉

 

Annika Bühnemann

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By Annika

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